Tiere auf Burgen und frühen Schlössern

Dieses Symposion findet vom 29.03.2012-01.04.2012 in Eisenach statt.

„Von engen Mauern umschlossen, eingeengt durch Viehställe, Waffenschuppen, Pulverkammern und Geschützständen (…). Überall im Hause riecht es nach Pulver, Vieh und Hunden und deren Exkrementen. Ein fortwährendes Kommen und Gehen (…) den ganzen Tag über Lärm und Geschrei. Schafe blöken, Rinder brüllen, Hunde bellen, und es ist nichts seltenes, dass man des nachts in den benachbarten Wäldern die Wölfe heulen hört.“

So schildert der Humanist Ulrich von Hutten – beabsichtigt trist! – das beengte Leben auf einer Burg am Ende des Mittelalters.

Die Wartburg-Gesellschaft stellt 2012 keine Epoche oder Bauform in den Mittelpunkt, sondern widmet sich den Burgen und Schlössern als tierischem Lebensmittelpunkt, sei es nun für Reittier, Schlachtvieh oder für den Schoßhund. Zur Sprache kommen weiterhin Jagdtrophäen, plastische Tierdarstellungen auf Burge, sogar Burgdrachen und andere Fabelwesen werden untersucht. Eine völlig neue Perspektive, von der wir hoffen, dass sie mittels interdisziplinärer Forschung ebenso bunt wie ertragreich sein wird!

In einem zweiten Tagungsblock werden traditionsgemäß neue Forschungen zu Burgen und Schlössern mit einem Schwerpunkt auf der Tagungsregion Thüringen vorgestellt, darunter neue Ergebnisse zur Wartburg selbst.

Weitere Informationen, sowie das Programm der Tagung finden Sie auf www.wartburggesellschaft.de
Um Anmeldung wird bis zum 26.03.2012 gebeten.

Kontakt:

Andreas Volkert
Wartburg-Gesellschaft
Auf der Wartburg 1
99817 Eisenach
E-Mail: volkert@wartburg.de

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