Ausstellungen

Wenn Bücher Recht haben – Justitia und ihre Helfer in Handschriften der Staatsbibliothek St.Gallen

Unter diesem Titel eröffnet die Stiftsbibliothek am 30. November, um 10.30 Uhr, im Pfalzkeller in St.Gallen ihre Jahresausstellung 2014/15. Die Veranstaltung ist
öffentlich und alle Interessierten sind dazu herzlich willkommen. Die
Einladung finden Sie hier.
Die Ausstellung im wunderschönen Barocksaal der Stiftsbibliothek vermittelt einen attraktiven und vielfältigen Einblick in die Rechtsgeschichte anhand der einzigartigen St.Galler Handschriftensammlung Kaiser und Papst als Quellen des Rechts, die Geschichte des Gerichtsprozesses und des Buss-, Beicht- und Ablasswesens, berühmte Handschriften mit den frühmittelalterlichen Volksrechten der Langobarden, Franken und Alemannen sowie bedeutende Zeugnisse aus der Entstehungszeit der Rechtswissenschaft und der Universitäten im 12. Jahrhundert.

Die Ausstellung wird ein Jahr lang, bis am 8. November 2015, gezeigt.
Die Stiftsbibliothek bietet massgeschneiderte Handschriftenpräsentationen und Führungen für Studierendengruppen an.

Kontakt: cornel.dora@kk-stibi.sg.ch.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webpage www.stibi.ch. Dort kann auch der illustrierte Ausstellungskatalog für CHF 25.00 zuzüglich Versandkosten bestellt werden.

Bayern und die Monumenta Germaniae Historica

Die Ausstellung „Bayern und die Monumenta Germaniae Historica“ (19.01.-08.03.2013) und das begleitende Symposion am 19. Januar 2013 möchten die Verbindungen der MGH mit der bayerischen Geschichte nicht nur einem Fachpublikum, sondern auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machen.

Anmeldung zum Symposion erbeten bis zum 14. Januar 2013 im Sekretariat der MGH.

Das Programm des Symposions und weitere Informationen finden Sie hier.

Otto der Große und das Römische Reich – Kaisertum von der Antike zum Mittelalter

Im Jahr 2012 jährt sich zum 1100. Mal der Geburtstag Kaiser Ottos des Großen und zum 1050. Mal seine Kaiserkrönung. Das Kulturhistorische Museum Magdeburg zeigt aus diesem Anlass in einer großen Sonderausstellung vom 27. August bis
9. Dezember 2012
die faszinierende Entwicklung des Kaisertums von der Antike bis zu Otto dem Großen.

Mit Caesar und Augustus entstand in der römischen Antike die Herrschaftsidee des Kaisertums, die im Römischen Imperium seit Konstantin mehr und mehr vom Christentum geprägt wurde. Ab dem 6. Jahrhundert blieb das römische Kaisertum auf das östliche Mittelmeergebiet, das Byzantinische Kaiserreich, beschränkt.

Als im Jahr 800 der Papst in Rom den fränkischen König Karl den Großen zum Kaiser krönte, wurde das weströmische Kaisertum mit einem Herrscher erneuert, dessen Machtbasis nördlich der Alpen lag. Otto der Große, der seit seiner Kaiserkrönung 962 in seinem Siegel die Bezeichnung »Otto Imperator« führte, verankerte das Kaisertum endgültig im Norden.

„Die Zusammenschau von Antike und Mittelalter wird neue, auch ungewohnte kulturelle Perspektiven und Linien eröffnen, die einem solchen Vorhaben in einer wachsenden Zahl kulturhistorischer Präsentationen einen herausragenden Ort verleihen.“

Prof. Dr. Bernd Schneidmüller
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.otto2012.de/ausstellung.htm

Missionare, Heilige und die Christianisierung Europas im Mittelalter

In der Reihe Paderborner Mittelalterausstellungen bereiten die Stadt und das Erzbistum Paderborn sowie der Landschaftsverband Westfalen-Lippe für 2013 eine neue kunst- und kulturhistorische Großausstellung vor: Anhand von kostbaren Leihgaben aus internationalen Sammlungen und Bibliotheken wird die Schau „CREDO – Christianisierung Europas im Mittelalter“ (26. Juli bis 3. November 2013) die Veränderungen Europas im Zuge der Christianisierung veranschaulichen.

Zur wissenschaftlichen Vorbereitung der Ausstellung findet vom 28. bis zum 30. März 2012 ein interdisziplinäres Symposium in Paderborn statt, das sich gezielt den Akteuren der Mission zuwendet. Anhand der Missionare, die häufig als Heilige zu Identitätsfiguren politischer Ordnungen und Räume wurden, will sich die Tagung mit Grundsatzfragen von Missionierung und Christianisierung im Mittelalter auseinandersetzen.

Der räumliche und damit auch zeitliche weite Rahmen der internationalen Tagung reicht von Island über die britischen Inseln, Skandinavien, den norddeutschen Raum hin zum Baltikum und in die Rus’. Dabei werden zum einen das historisch greifbare Wirken der Missionare und die Konzepte und Strategien, die zur Bekehrung der „Heiden“ entwickelt wurden, in den Blick genommen. Zum anderen ist aber auch nach der Wirkung späterer Heiligenkulte und der Rolle der hagiographischen Traditionen für die Deutung der Konversionsgeschichten in den europäischen Regionen zu fragen.

Das Tagungsprogramm wurde in Kooperation der Ausstellungsgesellschaft Paderborn mit dem Lehrstuhl für Fränkische Landesgeschichte der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und dem Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster entwickelt (zum Programm).

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Um eine Anmeldung per E-mail an evelin.thomik@erzbistum-paderborn.de wird bis zum 23.3.2012 gebeten sowie um die Entrichtung einer Tagungsgebühr vor Ort (5 Euro/28.03.12 + 10 Euro/29.03.12 + 5 Euro/30.03.12).

Kontakt:

Evelin Thomik
Ausstellungsgesellschaft Paderborn
Markt 17, 33098 Paderborn
Tel.: +49(0)5251 125-1400
Tel.: +49(0)5251 125-1495

E-Mail: evelin.thomik@erzbistum-paderborn.de

Goldene Pracht

Die Ausstellung kann im LWL-Landesmuseum und in der
Domkammer zu Münster vom 26. Februar – 28. Mai 2012 besucht werden.

Gold, Silber und Edelsteine üben seit Jahrtausenden auf Menschen aller Kulturen eine große Faszination aus. Die Schönheit und Pracht der kostbaren Materialien und ihr überirdischer Glanz machen sie zu Sinnbildern für das Ewige, Magische, Göttliche, zum Ausdruck von Macht und Reichtum. In Westfalen blieben ungewöhnlich viele herausragende Goldschmiedearbeiten des Spätmittelalters als Zeugnisse christlicher Frömmigkeit und weltlichen Repräsentationsbedürfnisses erhalten. Die Ausstellung würdigt die oft im Verborgenen schlummernden Schätze erstmals sowohl in ihrem künstlerischen Rang als auch in ihrem ursprünglichen historischen Zusammenhang. So beeindruckend die „Goldene Pracht“ dieser Werke ist, so wenig ist sie der Öffentlichkeit bislang bekannt.

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/LWL-Landesmuseum-Muenster/goldene_pracht/

Das Zeichen am Hut im Mittelalter

25.11.2006-11.2.2007
Das Zeichen am Hut im Mittelalter. Europäische Reisemarkierungen – Die Pilgerzeichen-Sammlung des Kunstgewerbemuseums

Sonderausstellung im Kunstgewerbemuseum Berlin
Kontakt: Kunstgewerbemuseum, Tiergartenstraße 6, 10785 Berlin, www.smb.spk-berlin.de

Belfort 1307: L’éveil à la Liberté

19.10.2006-19.3.2007
Belfort 1307: L’éveil à la Liberté

Ausstellung in Belfort
Kontakt: Maison du Tourisme, 2 bis, rue Clémenceau, 90000 Belfort, Frankreich, Tel: +33 384 559084, eMail: confres(at)ot-belfort.fr, www.or-belfort.fr

Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation

28.8.-10.12.2006
Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation 962-1806
Von Otto dem Großen bis zum Ausgang des Mittelalters

Ausstellung in Berlin und Magdeburg
Kontakt: Organisationsbüro, Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation, Tel: 0391 535480, Fax: 0391 5354824, eMail: info(at)dasheiligereich.de, www.dasheiligereich.de

Canossa 1077

21.7.-5.11.2006
Canossa 1077 – Erschütterung der Welt
Geschichte, Kunst und Kultur am Aufgang der Romanik

Ausstellung der Stadt Paderborn, des Erzbistums Paderborn und des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe im Museum der Kaiserpfalz, im Diözesanmuseum und in der Städtischen Galerie Am Abdinghof in Paderborn
Kontakt: Ausstellungsbüro Canossa 1077, Marienplatz 2a, 33098 Paderborn, Tel: 05251/88 29 88, eMail: paderborn(at)canossa2006.de, www.canossa2006.de

Rückspiegel. Archäologie des Alltags

29.4.-5.11.2006
Rückspiegel. Archäologie des Alltags in Mittelalter und früher Neuzeit

Ausstellung zum 25-jährigen Bestehen des Lehrstuhls für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit der Otto-Friedrich-Universität Bamberg im Historischen Museum Bamberg.
Kontakt: Historisches Museum Bamberg, Alte Hofhaltung, Domplatz 7, 96049 Bamberg, Tel: 0951/871142, Fax: 0951/871464, www.bamberg.de/museum