Sommeruniversitäten

16. interdisziplinäre Sommerakademie des Zentrums für Mittelalter- und Renaissancestudien

Die artes magicae

19. – 22 .September 2016

Die septem artes liberales bildeten den Grundstock mittelalterlicher Ausbildung und fungierten zugleich als Ordnungsprinzip für den Lehrstoff und als Voraussetzung für die höhere Bildung. Eine weitere Gruppe von Disziplinen, die in Analogie zu den freien Künsten im Spätmittelalter und in der Frühneuzeit eine ähnliche Systematik erfahren sollte, stellen die sogenannten artes magicae oder prohibitae dar. Dazu zählten Nekromantik, Geomantie, Hydromantie, Aeromantie, Pyromantie, Chiromantie und Skapulimantie, doch war das Spektrum der Disziplinen, die vorwiegend der Prognostik galten, wesentlich breiter gefächert. Obwohl sie von kirchlicher Seite verboten waren, prägten sie die Wissenskultur in Mittelalter und Renaissance.

Das Thema steht dieses Jahr im Mittelpunkt der Sommerakademie des ZMR, die sich an fortgeschrittene Studierende sowie an Promovierende richtet, die sich in München oder an auswärtigen Universitäten mit Mittelalter und Renaissance beschäftigen.

Die Akademie wird von Alessia Bauer und Wilhelm Heizmann (Institut für Nordische Philologie) veranstaltet. Beteiligt sind die Fächer Anglistik, Arabistik, Byzantinistik, germanistische Mediävistik, Japanologie, Lateinische Philologie des Mittelalters, Mittelalterliche Geschichte, Mittelalterliche Jüdische Geschichte, Rechtsgeschichte und Skandinavistik.

Einen Überblick über die geplanten Lehreinheiten finden Sie hier.

Es besteht die Möglichkeit, sich die Veranstaltung in Absprache mit den Dozenten der jeweiligen Fächer als Übung oder Hauptseminar anrechnen zu lassen.

Vor Beginn der Veranstaltung wird ein Reader mit den wichtigsten Texten erstellt. Sie erfahren rechtzeitig per Mail, wo dieser verteilt wird.

Die Anmeldung richten Sie bitte mit Angabe Ihrer Studienfächer und Ihrer Fachsemesterzahl bis zum 15. Juli 2016 an Dr. Alessia Bauer.

MGH Sommerakademie: Weltchroniken des Mittelalters

Vom 25. bis zum 29. Juli findet in München die diesjährige Sommerakademie MGH mit dem Thema „Weltchroniken des Mittelalters“ statt.

Programm:

Montagvormittag (25.7.): Anreise

Montagnachmittag: Begrüßung, Einführung ins Thema (Weltchroniken,
Editionen, MGH)
(Martina HARTMANN)

Montagabend: Abendempfang bei den MGH

Dienstagvormittag (26.7.): Arbeit an Handschriftenfragmenten aus den
Beständen der MGH
(Arno MENTZEL-REUTERS)

Dienstagnachmittag: Die Koelhoffsche Chronik
(Harald MÜLLER)

Mittwochvormittag (27.7.): Die Weltchronik des Frutolf von Michelsberg
(Horst LÖSSLEIN, Benedikt MARXREITER)

Mittwochnachmittag: Die sog. Anonyme Kaiserchronik
(Martina HARTMANN, Ioanna GEORGIOU)

Donnerstagvormittag (28.7.): Johannes Trithemius, De septem secundaeis
(Arno MENTZEL-REUTERS)

Donnerstagnachmittag: Die Nürnberger Klarissenchronik – Probleme und
Potential einer Überlieferung in mehreren Fassungen (lateinisch,
deutsch, Konzeptfassung und Reinfassung
(Eva SCHLOTHEUBER)

Freitagvormittag (29.7.): Die Schedelsche Weltchronik – digitale Edition
(Bernd Posselt)

Freitagnachmittag: Abreise

Veranstaltungsort:
Ludwigstraße 16, 80539 München
Lesesaal der MGH

Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt, Bewerbungen mit einem
Lebenslauf richten Sie bitte bis zum 15. Mai 2016 an:

Frau Professor
Dr. Martina Hartmann
Martina.Hartmann@mgh.de

Bei erfolgreicher Teilnahme können Sie durch die Sommerakademie 5
ECTS-Punkte erwerben. Die diesjährige Sommerakademie des Deutschen
Mediävistenverbandes wird getragen von den Lehrstühlen Mittelalter an
den Universitäten Aachen, Düsseldorf und Wuppertal in enger
Kooperation mit den Monumenta Germaniae Historica.

Weitere Informationen unter:
http://www.mgh.de/home/aktuelles/newsdetails/sommerakademie-welt-chroniken-des-mittelalters/4f1f5edd70/

Münchner Sommerakademie Grundwissenschaften 2016

Sommerakademie „Schriftkunde des Mittelalters“

Die Professur für Historische Grundwissenschaften und Historische Medienkunde veranstaltet vom 18. bis zum 23. Juli 2016 eine Sommerakademie zum Thema „Schriftkunde des Mittelalters“.

Unter fachkundiger Anleitung wird das Lesen von mittelalterlichen Schriftquellen sowie ihre zeitliche und räumliche Einordnung trainiert. Ein Schwerpunkt stellt dabei das Üben am Original dar. Es kann auf zahlreiche Kooperationspartner (Monumenta Germaniae Historica, Bayerische Staatsbibliothek, Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Diözesanarchiv des Erzbistums München und Freising, Bayerische Akademie der Wissenschaften) zurückgegriffen werden. Besuche dieser Institutionen werden die intensiven Übungseinheiten abrunden.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Eine Anmeldung erfolgt via Email (GHW@lrz.uni-muenchen.de) zusammen mit einem Motivationsschreiben (1-2 Seiten) und Nachweisen über Lateinkenntnisse und den Besuch eines mittelalterlichen Grund- bzw. Basiskurs.

Anmeldefrist für Studierende der LMU München: 30.04.2016

Anmeldefrist für Studierende anderer Universitäten: 31.05.2016

Offizielles Faltblatt zur Sommerschule mit Programm

«Text und Bild»: 7. interdisziplinärer Sommerkurs der «Zürcher Mediävistik»

31.08.-04.09.2015, Savognin (GR)

Der Sommerkurs «Text und Bild» soll sich mit Fragen der Text-Bild-Relation in verschiedenen Kontexten und Medien auseinandersetzen und einen Schwerpunkt in der mittelalterlichen Kunst Graubündens haben. Er gliedert sich in Seminarsitzungen und zwei ganztätige Exkursionen nach Waltensburg, Rhäzüns, Zillis, Lain, Muldain und Savognin, die das Thema an Originalen weiterverfolgen sollen.

Folgende Dozierende und Themen sind vorgesehen:
• Georges Descoeudres: Text und Bild bei den ägyptischen Wüstenvätern
• Caroline Schärli: Ecce! Bildtituli in der vorromanischen Wandmalerei des Alpenraums
• David Ganz: Erzählung, Raum, Bewegung. Bild-Ensembles in mittelalterlichen Kirchen
• Bettina Schöller: Die ganze Welt auf einen Blick? Karten als schrift-bildliche Wissensspeicher
• Lukas Rösli: Húsdrápa (Haus‐Preisgedicht) – Ein Bildgedicht in Sprachbildern
• Stefan Matter: Situationen der Liebe. Die Minne in Text und Bild
• Paul Michel: Emblematik
• Dieter Bitterli: Angewandte Emblematik
• Seraina Plotke: Carmina figurata. Figurengedichte aus dem Mittelalter und der Frühen Neuzeit

Der Sommerkurs richtet sich an fortgeschrittene Studierende und Doktorierende aller Fachrichtungen, die bereit sind, sich ausserhalb des regulären Semesterbetriebs in einer ebenso intensiven wie anregenden Arbeitswoche mit dem Thema «Text und Bild»auseinanderzusetzen. Den Teilnehmenden wird 4-6 Wochen vor Kursbeginn ein Reader bereitgestellt, dessen Lektüre obligatorisch ist. Erwartet wird von allen neben der individuellen Vorbereitung auch eine aktive Beteiligung an den Sektionen in Form von Diskussionsbeiträgen. Falls der Kurs mit einer schriftlichen Leistung angerechnet werden soll, bitten wir um frühzeitige Kontaktaufnahme. Der Sommerkurs sollte nur als ganzer besucht werden, die Gesamtkosten betragen CHF 300.- (Übernachtung, Verpflegung, Exkursionen, Reader).

Wichtig: Aus organisatorischen Gründen ist die Teilnehmerzahl beschränkt, Anmeldeschluss ist der 24. Mai 2015.

Das Bewerbungsformular ist auf der Homepage der «Zürcher Mediävistik» als Download verfügbar und sollte per Mail an folgende Adresse geschickt werden: koordination@mediaevistik.uzh.ch.

Kontaktpersonen für Fragen sind Dr. Sabine Sommerer und Dr. Susanne Uhl.

Den Flyer zum Sommerkurs finden Sie hier.

CfP: Internationale und interdisziplinäre Sommerakademie des Herder-Instituts

Die Internationale und interdisziplinäre Sommerakademie des Herder-Instituts findet unter dem Titel

Transformation Europas im Spätmittelalter. Herrschaft, Stände, Kirche und geistige Kultur Ostmitteleuropas vor dem Hintergrund von gesamteuropäischen Prozessen von Austausch, Transfer und Adaption

vom 31. August bis 4. September in Marburg statt. Sie wird geleitet von Prof. Dr. Thomas Wünsch (Universität Passau) und Dr. Norbert Kersken (Herder-Institut).

Im späteren Mittelalter, d.h. etwa seit der Mitte des 13. Jahrhunderts, sind im östlichen Europa tiefgreifende Transformationsprozesse faßbar. Sie betreffen alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens: auf der politischen Ebene erfahren die anfänglichen, nationalen Dynastien der Arpaden, Přemysliden und Piasten ein Ende und es kommt in Ungarn, Böhmen und Polen zu Personalunionen und Herrschaftszusammenschlüssen. In allen Ländern bilden sich Ständevertretungen heraus, deren Profil und Stärke auf Jahrhunderte ein politisches Signum dieses Teils Europa bleibt.

Für die öffentlichen Vorträge konnten die folgenden Referenten gewonnen werden:
Anna Adamska, Utrecht: Towns – Literacy – Cultural Exchange in East Central Europe
Dániel Bagi, Pécs: Träger und Verbreitungsformen der Schriftkultur
Gisela Drossbach, Augsburg: Kirchliche Raumorganisation im Spätmittelalter
Rimvydas Petrauskas, Vilnius: Der Adel Ostmitteleuropas als Träger von Transformationsprozessen
Thomas Wünsch, Passau: Transformation Europas im Spätmittelalter
Juriy Zazuliak, Lviv: Noble Lordship, Violence and the Origin of the Peasant Serfdom in Late Medieval Kingdom of Poland

Die Bewerbungsfrist für die Teilnahme endet am 30. April.

Den ganzen CfP als PDF-Dokument finden Sie hier.

Interdisziplinärer Sommerkurs „Inschrift – Handschrift – Buchdruck. Medien der Schriftkultur im späten Mittelalter“

Ausschreibung:
Interdisziplinärer Sommerkurs „Inschrift – Handschrift – Buchdruck.
Medien der Schriftkultur im späten Mittelalter“


Greifswald, 21.–27. September 2014


Arbeitsstelle Inschriften der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen am
Historischen Institut der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald


Vom 21. bis 27. September 2014 wird der interdisziplinäre Sommerkurs „Inschrift –
Handschrift – Buchdruck. Medien der Schriftkultur im späten Mittelalter“ am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg in Greifswald stattfinden. Er wird durchgeführt von der Arbeitsstelle Inschriften der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, die am Historischen Institut der Universität Greifswald angesiedelt ist, und gefördert von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Essen.
Der interdisziplinäre Sommerkurs soll mit Quellen und Arbeitstechniken vertraut machen, die in den vergangenen Jahren aus den Studienplänen vieler mediävistischer Fächer
verschwunden sind, und fächerübergreifend anwendbare Kenntnisse für die Arbeit mit
spätmittelalterlichen Originaltexten in handschriftlicher, inschriftlicher und gedruckter Form vermitteln. Er versteht sich als Angebot für Graduierte, die mindestens einen BA-Abschluss nachweisen können, und für DoktorandInnen. Innerhalb der Kurswoche sollen die Medien Inschriften, Handschriften und Inkunabeln in seminarähnlichem Rahmen und anhand von praktischen Übungen ebenso wie auf einer Exkursion behandelt werden. Weiterhin ist ein Workshop geplant, in dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre eigenen Master- und Dissertationsprojekte vorstellen und diskutieren.


Kursprogramm:
Sonntag, 21.9.: Anreise, 20 Uhr Begrüßung
Montag, 22.9.: Inschriften
Dienstag, 23.9.: Handschriften, Abendvortrag
Mittwoch, 24.9.: Inkunabeln
Donnerstag, 25.9.: Exkursion
Freitag, 26.9.: Workshop
Samstag, 27.9.: Zusammenfassung und Evaluation, 11.30 Uhr Ende


Die Lehreinheiten und zugehörigen Übungen werden betreut von:
Dr. Jan Ilas Bartusch, Heidelberger Akademie der Wissenschaften;

Dr. Christine Magin, Jürgen Herold M. A., beide Akademie der Wissenschaften zu Göttingen: Inschriften;
Dr. Christoph Mackert, Handschriftenzentrum Universitätsbibliothek Leipzig;
Dr. Jürgen Geiß-Wunderlich, Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz: Handschriften;
Dr. Falk Eisermann, Dr. Oliver Duntze, beide Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz: Inkunabeln;
Professor Dr. Felix Heinzer, Universität Freiburg: Lateinische Philologie des Mittelalters.
Außerdem wird das Team der Greifswalder Inschriften-Arbeitsstelle die praktischen Übungen begleiten.

Für die kostenlose Unterbringung der auswärtigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem Studentenwohnheim vor Ort wird Sorge getragen. Ferner können Reisestipendien in Höhe von 100–200 EUR gezahlt werden.

Bewerbungsschluss ist der 15. Mai 2014. Bewerben können sich Interessenten aus den Fächern Geschichte, Deutsche und Lateinische Philologie des Mittelalters, Kunstgeschichte, Buch- und Kulturwissenschaften, Kirchengeschichte sowie Editions- und Historische Grundwissenschaften. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft, im Rahmen des Workshops am 26.9. das eigene Projekt vorzustellen oder ein Referatthema zu übernehmen, das vorab durch die Kursleitung zugeteilt wird. Lateinkenntnisse sind erforderlich, die Kurssprache ist Deutsch.


Als Bewerbungsunterlagen reichen Sie bitte Folgendes ein:
– ein Motivationsschreiben (max. 1 Seite) mit Ihren Kontaktdaten,
– einen tabellarischen Lebenslauf mit Schwerpunkt auf dem eigenen mediävistischen
Curriculum,
– ggf. ein kurzes Exposé (max. ½ Seite) des Master- oder Dissertationsprojekts mit der
Angabe, ob Sie dieses Thema im Rahmen des Workshops am 26. September 2014
vorstellen möchten,
– erworbene akademische Abschlusszeugnisse,
– einen Nachweis von Lateinkenntnissen.


Bitte richten Sie die Bewerbung und mögliche Rückfragen per E-Mail an Dr. Christine Magin, die für die Organisation verantwortlich zeichnet: cmagin@uni-greifswald.de.


Die Teilnahmezahl ist auf 20 Personen begrenzt. Fünf Plätze sind – ein entsprechendes
Profil ihrer Bewerbung vorausgesetzt – Studierenden der Universität Greifswald vorbehalten.


Die Auswahlentscheidung wird bis spätestens 30. Juni 2014 mitgeteilt.

12. Interdisziplinäre Sommerakademie: Schriftlichkeit am päpstlichen Hof

Die Sommerakademie der Bergischen Universität Wuppertal, der Heinrich Heine Universität Düsseldorf, der RWTH Aachen, der Monumenta Germaniae Historica und des Medävistenverband e.V. findet vom 28. Juli bis zum 01. August 2014 in München statt.

Die paläographisch-editorische Sommerakademie richtet sich vorrangig an Studierende der mittelalterlichen Geschichte mit Lateinkenntnissen. Anhand von Originalen sollen sich die Teilnehmer mit unterschiedlichen Formen von Schriftlichkeit am mittelalterlichen Papsthof auseinandersetzen: Mit der Schriftlichkeit der päpstlichen Poenitentiarie, mit Briefen und Urkunden des Hochmittelalters, mit den Zeugnissen der delegierten Gerichtsbarkeit, Briefsammlungen aus dem kurialen Umfeld, der Geschichtsschreibung über Päpste und schließlich mit Traktaten aus der Feder eines Papstes. Ziel der Sommerschule ist eine Vertiefung paläographischer Kenntnisse anhand des genannten Materials, des an die Überlieferungssituation rückgebundenen quellenkritischen Umgangs mit diesem sowie die wissenschaftsadäquate Aufarbeitung des Quellenmaterials. Das konkrete Lehrformat ist eine Mischung aus Einführungen in Themenbereiche durch ausgewiesene Experten sowie die Übung an konkretem Material, an Handschriften sowie Briefen und Urkunden in ihrer originalen Gestalt sowie in Reproduktionen. Es ist eine Mischung aus Einführung in und Reflexion über konkrete Quellen sowie aus einem sehr praktisch ausgerichteten Übungsteil. Der konkrete Umgang mit den Materialien wird durch die Referentinnen und Referenten betreut.

Das Programm, sowie weitere Informationen finden Sie hier

Teilnahme: Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt. Bei erfolgreicher Teilnahme können Sie für die Sommerakademie 5 ECTS-Punkte erwerben.

Bewerbungen mit einem Lebenslauf richten Sie bitte bis zum 15. Mai an:

Frau Prof. Dr. Martina Hartmann
E-Mail: Martina.Hartmann@mgh.de

11. Interdisziplinäre Sommerakademie: DISTANZEN ÜBERWINDEN – Briefkommunikation und Briefdokumentation im Mittelalter

Die Sommerakademie der Bergischen Universität Wuppertal, der Heinrich Heine Universität Düsseldorf, der RWTH Aachen, der Monumenta Germaniae Historica, des Istituto Strorico Austriaco Roma und des Medävistenverband e.V. findet vom 07.-11. Oktober 2013 in Düsseldorf statt.

Die paläographischeditorische Sommerakademie richtet sich vorrangig an Studierende der mittelalterlichen Geschichte. Anhand von Originalen sollen sich die Teilnehmer mit Briefen des Hoch- und Spätmittelalters in unterschiedlichen Überlieferungsformen auseinandersetzen, vom Original über die Eintragung in Briefsammlungen, Kopialbücher bis hin zu ihrer Inserierung in historiographische Werke. Ziel der Sommerschule ist eine Vertiefung paläographischer Kenntnisse anhand des genannten Materials, des an die Überlieferungssituation rückgebundenen quellenkritischen Umgangs mit diesem sowie die wissenschaftsadäquate Aufarbeitung des Quellenmaterials. Das konkrete Lehrformat ist eine Mischung aus Einführungen in Themenbereiche durch ausgewiesene Experten sowie die Übung an konkretem Material, an Handschriften sowie Briefen und Urkunden in ihrer originalen Gestalt sowie in Reproduktionen. Es ist eine Mischung aus Einführung in und Reflexion über konkrete Quellen sowie aus einem sehr praktisch ausgerichteten Übungsteil. Der konkrete Umgang mit den Materialien wird durch die Referentinnen und Referenten betreut.

Das Programm, sowie weitere Informationen zur Sommerakademie finden Sie hier.

Teilnahme: Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt. Bei erfolgreicher Teilnahme können Sie für die Sommerakademie 5 ECTS-Punkte erwerben.

Bewerbungen mit einem Lebenslauf richten Sie bitte bis zum 19. Juli an:

Frau Prof. Dr. Eva Schlotheuber
Institut für Geschichtswissenschaften
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Universitätsstr. 1
40225 Düsseldorf

E-Mail: schlotheuber@phil.uni-düsseldorf.de

Ein numismatischer Sommer in Wien – für Studierende

Das Institut für Numismatik und Geldgeschichte der Universität Wien veranstaltet im Sommer 2013, vom 29. Juli bis 9. August, ein zweiwöchiges Blockseminar, das sich an deutschsprachige Studierende außerhalb Wiens wendet.

Ziel der Veranstaltung ist es, Studierenden, die keine oder wenige numismatische Vorkenntnisse mitbringen, die Grundlagen des Faches zu vermitteln und ihnen so zu helfen, die Relevanz numismatischer Materialien für ihre eigenen Studien zu erkennen. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine ausgewogene Mischung von Theorie und Praxis.
Die Ausrichtung unseres Instituts auf den gesamten Bereich der Numismatik von der Antike bis in die Moderne kommt besonders in der ersten Woche zum Ausdruck, in der wir Ihnen die Numismatik als ein Fach präsentieren, das über die üblichen Epochenbegriffe hinausgreift. Vorlesungsblöcke am Vormittag führen Sie in die Grundlagen des Fachs sowie in die Münz- und Geldgeschichte von der Antike bis zur Neuzeit ein. Die Nachmittage dienen begleitenden und vertiefenden Übungen.
In der zweiten Woche werden bestimmte Aspekte und Fragestellungen der Numismatik in Theorie und Praxis behandelt und vertieft; dabei wird unser Team durch Einbeziehung externer Fachleute verstärkt.
Weiters sind Exkursionen geplant: eine Führung durch die Münze Österreich, Besuche wichtiger numismatischer Sammlungen in Wien und ein eintägiger Ausflug zu einem Landesmünzkabinett. Auch für kulturelle und andere (selbstbestimmte) Aktivitäten in Wien wird noch Zeit bleiben. Ein gemeinsamer Heurigenbesuch darf natürlich nicht fehlen.
Wir bieten Ihnen die folgenden vorläufigen Rahmenbedingungen:
1. Verpflichtende Teilnahme und Mitarbeit an der gesamten Veranstaltung.
2. Selbstfinanzierung von An- und Abreise.
Anreisetag: Sonntag, 28. Juli 2013; Abreisetag: Samstag, 10. August 2013.
3. Bezahlung einer Teilnahmegebühr von 150 € (ohne Übernachtung: 100 €).
4. Die Unterkunft wird von uns gestellt.
5. Die Fahrtkosten in Wien und Eintrittsgebühren werden (überwiegend) von uns finanziert.

Anmeldung

Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme haben, so bitten wir Sie um Ihre verbindliche Anmeldung bis 30. April 2013. Bitte schicken Sie uns mit der Anmeldung ein kurzes Motivationsschreiben und machen Sie Angaben zu Ihrem Studium.
Das Anmeldeformular finden Sie auf unserer Homepage:
http://numismatik.univie.ac.at unter → Aktuelles → Veranstaltungen am Institut.
Bitte faxen oder mailen Sie das ausgefüllte Formular an
Fax: 0043 / 1 / 4277 / 9407
E-Mail: numismatik@univie.ac.at
Wegen der integrierten Übungen und der Arbeiten an Originalen ist die Teilnehmerzahl auf 20 Personen beschränkt;
Anmeldungen von Studierenden aus historischen, kulturwissenschaftlichen und philologischen Fächern werden bevorzugt behandelt.
Bis 15. Mai erhalten Sie von uns eine Mitteilung, ob wir Ihre Anmeldung berücksichtigen konnten, und gegebenenfalls weitere Informationen.

Weitere Informationen sowie das Programm des Sommerseminars finden Sie hier.

‚Dynamic Middle Ages‘. Internationale Herbstschule

Am Zentrum für Mittelalterforschung und an der Fakultät für Geschichte der Nationalen Forschungsuniversität „Hochschule für Ökonomie“ in Moskau findet vom 1. bis 6. Oktober 2012 die internationale Herbstschule “ Dynamic Middle Ages“ für Promovenden der Mittelalterlichen Geschichte, Osteuropäischen Geschichte und Byzantinistik statt. Die Doktorandenschule wird ergänzt durch Vorträge und Seminare renommierter Historikerinnen und Historiker verschiedener europäischer Staaten. Tagungssprache ist Englisch.
Veranstalter ist die Hochschule für Ökonomie (Prof. Dr. Michail Bojcov) in Verbindung mit dem Deutschen Historischen Institut in Moskau (Prof. Dr. Nikolaus Katzer), dem Institut für Vergleichende Geschichte Europas im Mittelalter der Humboldt-Universität zu Berlin (Prof. Dr. Michael Borgolte) und dem Goethe-Institut Moskau. Als Kommentatoren und Referenten begleiten die Tagung die Prof.es Dr.es Sergey Ivanov (Moskau), Annette Kehnel (Mannheim), Steffen Patzold (Tübingen), Martial Staub (Sheffield), Constantin Zuckerman (Paris) und Thomas Wünsch (Passau).
(weitere Informationen)

Bewerbungen werden elektronisch bis zum 15.04.2012 erbeten an die Adresse: dynmidages@gmail.com

Kontakt:

Prof. Dr. Michael Borgolte
borgoltem@geschichte.hu-berlin.de