Wissenschaftspolitik

Internationale Wahrnehmung des Mediävistenverbands

Die Tätigkeit des Mediävistenverbands wird über den deutschsprachigen Raum hinaus wahrgenommen: Für ein französischsprachiges Publikum beschreibt der Kunsthistoriker Philippe Cordez (München) Profil und Arbeit des Verbands in der Revue de l’Institut Français d’Histoire en Allemagne.

Den Link zur Seite finden Sie hier.

Zur Situation der Historischen Grundwissenschaften – ein aktueller Beitrag in der Universitätszeitung „duz“

Trotz ihrer unbestreitbaren fachlichen Bedeutung zählen die Historischen Grundwissenschaften zu den „bedrohten Fächern“. Ein aktueller Beitrag in der „duz“ skizziert die Situation. Für den Mediävistenverband sprechen Prof. Dr. Eva Schlotheuber (Düsseldorf) und PD Dr. Klaus Oschema (Heidelberg).

http://www.duz.de/duz-magazin/2013/11/lehre-im-notbetrieb/203

DFG-Projekt: Digitale Präsentation der Archivalien und virtuelle Rekonstruktion der Bestände des Historischen Archivs der Stadt Köln

Die Abteilung für Rheinische Landesgeschichte des Instituts für Geschichtswissenschaft ist seit dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs im März 2009 sehr aktiv an dessen Wiederaufbau beteiligt. Das gemeinsam mit „prometheus“ gegründete Digitale Historische Archiv Köln (www.historischesarchivkoeln.de), das in Kooperation mit dem Stadtarchiv betrieben wird, ist mittlerweile zentraler Bestandteil des Wiederaufbau- und Nutzungskonzepts des Archivs.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat nun einen Projektantrag zum Ausbau des Digitalen Historischen Archivs Köln im Umfang von 511.000 Euro bewilligt. Das Projekt mit dem Titel „Das digitale Historische Archiv Köln. Digitale Präsentation der Archivalien und virtuelle Rekonstruktion der Bestände des Historischen Archivs der Stadt Köln“ läuft in der Förderlinie „Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme“. Die Bewilligung ermöglicht in den kommenden zwei Jahren den Ausbau des Digitalen Historischen Archivs Köln zu einer virtuellen Forschungsplattform. Hierzu gehört die Optimierung und Weiterentwicklung des Digitalen Lesesaals zur Online-Präsentation der Kölner Archivalien, die Bereitstellung digitaler Arbeitsplätze zur individuellen Arbeitsorganisation bei der Forschung an den Kölner Beständen sowie schließlich die Einrichtung einer Rekonstruktions-Werkstatt zur Identifizierung des beim Einsturz des Kölner Stadtarchivs verunordneten Schriftguts.

Für weitere Informationen steht Ihnen gerne Dr. Andreas Rutz zur Verfügung.

Kontakt:

Dr. Andreas Rutz
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Institut für Geschichtswissenschaft
Abt. für Rheinische Landesgeschichte
Am Hofgarten 22
D-53113 Bonn
Tel.: +49 (0) 228 739766
E-Mail: andreas.rutz@uni-bonn.de

http://www.landesgeschichte.uni-bonn.de

Petition zum Erhalt des Bestandes der Biblioteca Universitaria di Pisa

Aufgrund des Erdbebens in Emilia Romana wurden die Mauern des „palazzo della Sapienza“ der Biblioteca Universitaria di Pisa so stark beschädigt, dass die Bibliothek für die nächsten zwei Jahre geschlossen bleiben und der Buchbestand ausgelagert werden muss.

Zum Bestand der Bibliothek zählen einige sehr wertvolle Handschriften, Inkunabeln und Bücher aus dem 16. Jh. Momentan besteht nur die Möglichkeit, diese Bücher in einem Lager in Marina di Piso einzulagern, welches für die sachgemäße Erhaltung der Bücher nicht geeignet erscheint.

Um eine Lösung für dieses Problem zu finden, wurde die Associazione degli amici della Biblioteca Universitaria di Pisa gegründet. Diese bittet darum, eine Petition zu unterschreiben, mit welcher die zuständigen Behörden auf das Problem aufmerksam gemacht werden sollen.

Weitere Informationen, sowie die Petition zur Unterschrift finden Sie unter amicibup.wordpress.com und www.romanistik.de/aktuelles/newsartikel/article/petition-biblioteca-universitaria-pisa-italien.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Unterschriftenaktion gegen Kürzungen an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

November 2011
Die am 4. November 2011 unterzeichnete Leistungsvereinbarung zwischen dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften bedingt eine faktische Kürzung des Budgets der größten und bedeutendsten außeruniversitären Forschungseinrichtung unseres Landes. Infolge der entstehenden Finanzierungslücke von ca. 10–16 Mio. Euro jährlich bei einem Gesamtbudget von 74 Mio. Euro per annum drohen die Abgabe bzw. Schließung international anerkannter und nachweislich exzellenter Forschungseinrichtungen. Bedroht sind möglicherweise bis zu 300 der derzeit 789 eigenfinanzierten Vollzeitäquivalente in den Forschungseinrichtungen bzw. 905 in der ÖAW insgesamt.

Mit dem Unterzeichnen einer Online-Petition können Sie die Österreichische Akademie der Wissenschaften unterstützen.

Zur Petition: http://openpetition.de/petition/online/bedrohung-des-forschungsstandortes-oesterreich

Kürzungen im Wissenschafts- und Kulturbereich in Italien

Juni 2010
Protestschreiben des Mediävistenverbandes und des Direktors des Deutschen Historischen Instituts in Rom gegen Kürzungen im Wissenschafts- und Kulturbereich in Italien
Schreiben Mediävistenverband (.pdf)
Schreiben DHI (.pdf)

Schließung der Arbeitsstelle des Altspanischen Wörterbuches

Januar 2011
Brief des Mediävistenverbandes an Herrn Prof. Dr. Peter Graf Kielmansegg, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften: .pdf

Resolution: Leistungskriterien

Stellungnahme des Mediävistenverbandes zur Verteilung des Haushalts nach Leistungskriterien: .pdf

Deutsche Hochschulpolitik

Resolution: Deutsche Hochschulpolitik – eine Gefährdung der Geisteswissenschaften.
Zwölf Thesen des Mediävistenverbandes zur aktuellen Hochschulpolitik: .pdf

Einführung von B.A.-Studiengänge

Stellungnahme des Mediävistenverbandes zur Einführung von B.A.-Studiengängen: .pdf