Richtlinien für Autoren

Hinweise zur Einrichtung von Manuskripten

1. Allgemeine Hinweise

  • Manuskript: Auf DIN A 4-Bogen, einseitig beschrieben mit 1 1/2-zeiligem Abstand, 12-Punkt-Schrift. Anmerkungen als Fußnoten in 10-Punkt-Schrift.
  • Umfang: in Absprache mit dem Heftherausgeber; 1 Druckseite entspricht ca. 3500 Zeichen (incl. Leerzeichen).
  • Abstract u. Keywords: Dem Beitrag ist ein Abstract in englischer Sprache (max. 1600 Zeichen incl. Leerzeichen) voranzustellen, gefolgt (nach einer Leerzeile) von max. fünf Keywords in englischer Sprache.
  • Abbildungen sind integraler Bestandteil des Beitrages und zählen bei dessen Längenbemessung mit.
  • Qualität: bitte am besten als Foto oder Dia in schwarz-weiß. Wenn Sie Dateien (auf CD) übermitteln wollen, müssen diese folgende Anforderungen erfüllen:
    • Dateiformat: NUR TIFF-Dateien!
    • Farbmodus: Graustufen (Farbwiedergabe ist in der Zeitschrift nicht möglich). Bitte beachten Sie, dass bei der Umwandlung von Farbe in Schwarz-Weiß erhebliche Datenmengen verloren gehen.
    • Auflösung (Rasterabbildungen): 300 dpi, 60 lpcm; bei Strichabbildungen: 1200 dpi.
    • Punktbegrenzung: Lichter 3 Prozent, Tiefen 94 Prozent.
  • Legenden für Abbildungen auf gesondertem Blatt und in eigener Datei.
  • Wenn Sie Abbildungen vorsehen, sind Sie als Autor für die Einholung der Reproduktionsgenehmigung verantwortlich. Diese kostet i.d.R. nichts, wenn Sie darauf hinweisen, dass es sich um eine wissenschaftliche Publikation handelt; Sie müssen nur nach Erscheinen des Beitrags einen Sonderdruck übermitteln.
  • Anschrift des Verfassers am Ende des Manuskripts (incl. email-Adresse).

2. Hinweise für die Erfassung mittels Textverarbeitung

Wir erbitten eine Erfassung des Textes mittels eines Textverarbeitungssystems, am besten in Word. Bitte speichern Sie den Text, wenn Sie ein Apple-System benutzen, unter DOS-Format. Benutzen Sie unbedingt die automatische Fußnotenverwaltung Ihres Systems und vermeiden Sie unbedingt „verdeckte“ Formatierungen (automatische Überschriftengestaltung, Textkörper verschiedener Ebene, Links usw.).

  • Zeichenformatierungen (z. B. kursiv, Kapitälchen) sollten schon in der Manuskripterstellung durchgeführt werden.
  • Diakritische Zeichen und Sonderzeichen. Die gebräuchlichen diakritischen Zeichen stehen beim Verlag zur Verfügung, alle Sonderzeichen und nicht-lateinischen Alphabete können generiert werden. Bitte benutzen Sie nicht die Sonderzeichen Ihrer Textverarbeitung (außer denen des ASCII-Codes), da es sich hierbei in der Regel um True-Type-Fonts handelt und diese in unseren Postscript-Fonts nicht konvertierbar sind. Wenn Sie Sonderzeichen, ungewöhnliche diakritische Zeichen oder Zeichen eines nicht-lateinischen Alphabets gebrauchen wollen, markieren Sie diese bitte innerhalb des Textes durch ein vorangestelltes Dollar-Zeichen, und umschreiben Sie das Zeichen mittels des lateinischen Alphabets in Klammern.
    • Bsp.: $(amitübergeschriebeneme) oder $(ae)
  • Absatzformatierungen wie Petitsatz oder Spalten können schon in der Manuskripterstellung durchgeführt werden, Tabellen und Graphiken aber bitte auf keinen Fall mit Tabulatoren, Leerzeichen o. ä. „von Hand“ gestalten!
  • Absatzschaltungen bitte nur durch einmalige Betätigung der Return-Taste (keine doppelte Betätigung, keine Tabulatoren oder Leertasten zur Kennzeichnung eines neuen Absatzes!); dies gilt auch bei Einzügen, Petitsatz etc. Doppelte Absatzschaltung nur, wenn tatsächlich ein Sinnabschnitt innerhalb des laufenden Textes angezeigt werden soll.
  • Trennung: bitte keine automatische Trennung durchführen!

3. Manuskriptgestaltung

  • Großbuchstaben, Kapitälchen: Im laufenden Text werden die Familiennamen zeitgenössischer wissenschaftlicher Autoren durch Kapitälchen hervorgehoben (nicht in den Anmerkungen!):
    • Bsp.: Wie Hugo Kuhn zur Literaturexplosion des Spätmittelalters bemerkt…
  • Kursive: Kursive wird verwendet für alle fremdsprachigen Zitate aus Quellentexten (lat., ahd., mhd., fnhd., ae., afrz., ital. etc.), ebenso für fremdsprachige Termini, die im Deutschen nicht gebräuchlich sind.
  • Doppelte Anführungszeichen: Doppelte Anführungszeichen: „ “ werden verwendet für Titel der Forschungsliteratur, Zitate aus der Forschungsliteratur und für uneigentlichen Wortgebrauch.
  • Einfache Anführungszeichen: Einfache Anführungszeichen: ‚ ‘ werden verwendet für Titel von Quellentexten und für Zitat im Zitat.
  • Petit-Satz: Längere Zitate und Exkurse werden in Petit gesetzt.

4. Anmerkungen

  • Anmerkungszeichen: Als Anmerkungszeichen werden hochgestellte arabische Ziffern verwendet. Sie stehen immer hinter dem Satzzeichen.
  • Alle Anmerkungen beginnen mit einem Großbuchstaben (also auch: Vgl., S. etc.).

5. Bibliographische Angaben

  • Die bibliographischen Angaben stehen in den Anmerkungen, bei Erstangabe vollständig, ansonsten mit der Nennung der Fußnote der Erstangabe.
    • Bsp.:  Müller (Anm. 3), S. 23.
  • Nur bei unmissverständlichem Bezug auf eine bibliographische Angabe in derselben oder der unmittelbar vorausgehenden Fußnote wird Ebd., Ders. und Ähnliches verwendet.
    • Bsp.: Ebd., S. 23.
  • Die Vornamen werden in der vollständigen Titelaufnahme immer ausgeschrieben!
    • Ausnahme: Zweitnamen.
      • Bsp.: Karl F. Müller
  • Monographien: Autor, Titel. Ggf. Untertitel (Reihe Bandzahl). Ort Jahr, S. xx–yy.
    • Bsp.: Christine Ratkowitsch, Descriptio picturae. Die literarische Funktion der Beschreibung von Kunstwerken in der lateinischen Großdichtung des 12. Jahrhunderts (Wiener Studien. Beiheft 15). Wien 1991, S. 22–29.
  • Bei mehreren Erscheinungsorten ist die Schreibweise: Ort, Ort, Ort Jahr (bis zu drei Orten) bzw. Ort u. a. Jahr.
    • Bsp.: München, Leipzig, Berlin 1980 bzw. Frankfurt a. M. u. a. 1980.
  • Ortsnamen mit differenzierenden Ortsangaben werden geschrieben:
    Frankfurt a. M., Halle a. d. Saale, Kreuzberg b. Wipperfürth, Freiburg im Br.
  • Veröffentlichungen in Sammelwerken: Autor, Titel. Ggf. Untertitel. In: Herausgeber (Hg.), Titel. Ggf. Untertitel (Reihe Bandzahl). Ort Jahr, S. xx-yy.
    • Bsp.: Rudolf Kieß, Bemerkungen zur Holzversorgung von Städten. In: Jürgen Sydow (Hg.), Städtische Versorgung und Entsorgung im Wandel der Geschichte (Stadt in der Geschichte 8; Südwestdeutscher Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung 18). Sigmaringen 1981, S. 77–98.
    • Stefan von Below, Das Eigentum am Wald – ein Forschungsüberblick. In: Ders. u. Stefan Breit (Hgg.), Wald – von der Gottesgabe zum Privateigentum. Gerichtliche Konflikte zwischen Landesherren und Untertanen um den Wald in der frühen Neuzeit (Quellen und Forschungen zur Agrargeschichte 43). Stuttgart 1998, S. 1–55.
  • Bei mehreren Herausgebern ist die Schreibweise: Herausgeber, Herausgeber u. Herausgeber (Hgg.) (bis zu drei Herausgebern) bzw. Herausgeber u. a. (Hgg.).
    • Bsp.: Karl Müller, Egon Meyer u. Karl Schmidt (Hgg.) bzw. Karl Müller u. a. (Hgg.).
  • Editionen: Autor, Titel. Hrsg. v. Herausgeber (Reihe Bandzahl). Ort Jahr (Ggf. ND Ort Jahr).
    • Bsp.: Isidor von Sevilla, Etymologiarum sive originum libri XX. Hrsg. v. Wallace M. Lindsay. Oxford 1911 (ND Oxford 1987).
    • Widukind von Corvey, Die Sachsengeschichte. Rerum gestarum Saxonicarum libri tres. Hrsg. v. Paul Hirsch u. Hans-Eberhard Lohmann (MGH Scriptores rerum Germanicarum 60). 5. Aufl. Hannover 1935 (ND Hannover 1977).
  • Veröffentlichungen in Zeitschriften: Autor, Titel. Ggf. Untertitel. Zeitschrift Jahrgang (Jahr), S. xx-yy, ggf. bes./hier S. xy.
    • Bsp.: Gerd Althoff, Demonstration und Inszenierung. Spielregeln der Kommunikation in mittelalterlicher Öffentlichkeit. Frühmittelalterliche Studien 27 (1993), S. 27–50, hier S. 36.
  • Doppelbände und Jahreszahlen werden mit Schrägstrich geschrieben.
    • Bsp.: 17/18 (1914/15)
  • Bitte beachten Sie, dass fachinterne Abkürzungen und Akronyme für ein interdisziplinäres Publikum hermetisch sind, also bitte die Titel ausschreiben!
  • Veröffentlichungen in Lexika: Autor, Titel. In: Name des Lexikons. Bd. Y (Erscheinungsjahr), S. [bzw. Sp.] xx–yy. Bandzahl immer in arabischen Zahlen schreiben. Keine Herausgeber, keine Erscheinungsorte!
    • Bsp.: Theodor Klauser u. Pierre de Labriolle, Apophthegma. In: Reallexikon für Antike und Christentum. Bd. 1 (1950), Sp. 545–550.
    • Rudolf Schieffer, Lampert von Hersfeld. In: Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon. 2. Aufl. Bd. 5 (1985), Sp. 513–520.
  • Seitenangaben sollen immer vollständig sein: S. 23–126 (nicht S. 23ff. !).
  • Angabe mehrerer Fundstellen in derselben Publikation werden durch Kommata getrennt; also S. 23, 27, 30.
  • Zitate aus Handschriften: Ort, Bibliothek, Signatur, Blatt- (bzw. Seiten-) Angabe.
    • Bsp.: München, Bayerische Staatsbibliothek, clm 321, Bl. 23r
  • (Bitte beachten: recto- und verso-Angaben werden nicht hochgestellt!)
  • Verweise auf Publikationen, die noch nicht erschienen sind, sollten möglichst nur dann aufgenommen werden, wenn der Publikationsort schon angegeben werden kann
    • Bsp.: Karl Napp, Chaos und Ordnung. Im Manuskript (erscheint in: Frankfurter Forschungen zur Lebenspraxis)
  • oder wenn der Autor für den Leser identifizierbar gemacht werden kann -
    • Bsp.: Karl Napp (Universität Mainz, Institut für Alltagsforschung), Chaos und Ordnung. Im Manuskript.

6. Allgemeine Hinweise zur Schreibweise

  • Nach jedem Wort und jedem abgekürzten Wort folgt eine Leertaste. Also: ‘z. B.’ und nicht ‘z.B.’, ‘S. 145’ und nicht ‘S.145’.
  • Nach Kommata folgt eine Leertaste. Also: ‘(Anm. 11), S. 11’ und nicht ‘(Anm. 11),S. 11’, ‘V. 1, 2’ und nicht ‘V. 1,2’.
  • Auslassungen in einem Zitat werden in eckige Klammern gesetzt: [...]. Ausnahme: Auslassungen zu Anfang und Ende eines Zitats; hier nur …  ; solche Hinweise sind aber nur selten vonnöten.
  • Klammern in Klammern werden als eckige Klammern gesetzt: ([   ]).

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